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Cybersicherheit: 5 einfache Massnahmen zum Schutz Ihres KMU

Cybersicherheit ist ein bisschen wie eine Versicherung: Man denkt nicht immer daran – bis es zu spät ist. Auch Schweizer KMU sind vor Cyberangriffen nicht geschützt.

Im Gegenteil, sie sind oft bevorzugte Ziele, gerade weil sie als weniger gut geschützt gelten als grosse Unternehmen. Der Schutz vor den häufigsten Risiken beginnt jedoch damit, das Bewusstsein für alltägliche Verhaltensweisen zu schärfen. Natürlich schliesst das nicht aus, auf spezialisierte Lösungen zurückzugreifen, um Ihr IT-System noch besser zu schützen.

1. Passwörter: Nicht auf die leichte Schulter nehmen

Erinnern Sie sich an das Passwort, das Sie seit 2014 überall verwenden? Ja, das, das Sie gewählt haben, weil es so einfach zu merken ist. Schlechte Idee. Passwörter sind oft die erste Verteidigungslinie gegen Angriffe. Und leider halten "admin123" oder "Jean1975" automatisierten Angriffen nicht lange stand.

Bewährte Praxis

Verwenden Sie lange Passwörter (mindestens 12 Zeichen), komplexe Kombinationen (eine Mischung aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen) und vor allem: Sorgen Sie dafür, dass jedes Konto ein einzigartiges Passwort hat. Ja, für jedes einzelne Konto.

Die einfache Lösung

Installieren Sie einen Passwort-Manager. Er erstellt und speichert Ihre Passwörter sicher für Sie. Kein mühsames Erfinden und Merken mehr!

2. Updates sind keine „Später“-Sache

Schieben Sie Updates auf Ihrem Computer auf, weil Sie „gerade mitten in der Arbeit“ sind? Das verstehen wir. Aber bedenken Sie, dass diese Updates bekannte Sicherheitslücken schliessen. Wenn Sie sie nicht installieren, lassen Sie Ihre Haustür weit offen stehen.

Bewährte Praxis

Aktivieren Sie automatische Updates für Ihre Systeme, Software und Anwendungen. Egal ob Windows, macOS, Android, iOS, Ihr Antivirusprogramm oder Ihre Buchhaltungssoftware – alles muss auf dem neuesten Stand sein.

Bonus für KMU

Bitten Sie Ihren IT-Dienstleister, eine zentrale Update-Strategie umzusetzen, damit alle geschützt sind.

3. Vorsicht bei verdächtigen E-Mails (auch wenn sie angeblich von „Ihrem Chef“ stammen)

Phishing bedeutet, dass Ihnen ein Hacker eine E-Mail schickt, die scheinbar von einer bekannten Person oder Firma stammt, um Sie dazu zu bringen, auf einen Link zu klicken oder einen Anhang zu öffnen. Diese Angriffe werden immer raffinierter, sodass manchmal nur ein kleines Detail – wie die E-Mail-Adresse des Absenders – einen Hinweis geben kann. Doch das ist nicht immer offensichtlich, und da KI mittlerweile überall eingesetzt wird, steigt das Risiko, auf solche Fallen hereinzufallen.

Bewährte Praxis

Seien Sie immer misstrauisch bei unerwarteten E-Mails, besonders wenn Sie aufgefordert werden, schnell zu handeln (eine Rechnung zu bezahlen, eine Überweisung zu tätigen, ein Passwort zu senden oder auf einen Link zu klicken).

Ein einfacher Reflex

Im Zweifelsfall rufen Sie die Person an, die Ihnen angeblich die E-Mail geschickt hat (verwenden Sie dazu deren echte Telefonnummer, nicht die in der E-Mail angegebene).

4. Backups sind wie Atmen

Ihr Computer geht kaputt oder, noch schlimmer, Ransomware sperrt all Ihre Daten. Was passiert, wenn Sie kein Backup haben? … Sie verlieren alles: Fotos, Dokumente, Erinnerungen, Arbeit.

Bewährte Praxis

Richten Sie automatische und regelmässige Backups Ihrer wichtigen Daten ein. Bewahren Sie diese Sicherungen an einem physisch getrennten Ort von Ihrem Hauptsystem auf – zum Beispiel auf einer externen Festplatte, die in einem anderen Gebäude oder in einem sicheren Tresor gelagert wird.

Und vor allem

Testen Sie regelmässig, ob Ihre Backups funktionieren!

 

5. Bleiben Sie nicht allein: Suchen Sie sich einen vertrauenswürdigen Partner.

Sie haben nicht die Zeit oder die Ressourcen, alles selbst zu erledigen? Das ist ganz normal. Genau wie bei Buchhaltung oder Personalwesen ist es in vielen Fällen wichtig, sich mit Spezialisten zu umgeben.

 

Bewährte Praxis:
Suchen Sie sich einen vertrauenswürdigen Partner, der Sie beraten, Ihre IT-Infrastruktur überwachen und im Falle eines Vorfalls schnell reagieren kann.

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Praethorus von ELCA unterstützt Schweizer KMU bei ihren Bemühungen im Bereich der Cybersicherheit. Wir kommen nicht mit Fachjargon, sondern mit konkreten Lösungen, die auf Ihre tatsächlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Audit, Sensibilisierung Ihres Teams, Implementierung von Schutzmassnahmen, Reaktion auf Vorfälle: Wir stehen Ihnen zur Seite.

 

Cybersicherheit kann abstrakt oder zu technisch erscheinen, insbesondere für ein KMU, das sich auf sein Kerngeschäft konzentriert. Aber die Bedrohungen sind sehr real, und die Folgen eines Angriffs können gravierend sein: Datenverlust, Geschäftsunterbrechung, Schädigung Ihres Rufs...

 

Indem Sie diese 5 Reflexe anwenden, decken Sie bereits einen sehr grossen Teil der gängigen Risiken ab.

Machen Sie den ersten Schritt in Richtung Cybersicherheit – wir gehen die restlichen 99 Schritte gemeinsam mit Ihnen. Klicken Sie hier, um mehr über Praethorus zu erfahren.

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