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Cybersecurity: 5 Missverständnisse, vor denen KMU sich schützen sollten

Im hektischen Alltag eines KMU steht Cybersicherheit selten ganz oben auf der Prioritätenliste. Zu technisch, zu teuer, zu weit entfernt von den konkreten Herausforderungen des Unternehmens – das sind nur einige Gründe, warum das Thema oft aufgeschoben wird. Hinzu kommen zahlreiche Missverständnisse, die ein trügerisches Gefühl von Sicherheit vermitteln

Diese fest verankerten Überzeugungen sind oft die Ursache vieler Schwachstellen. Von einem einfachen Versehen bis hin zur Fehleinschätzung von Risiken – manchmal genügt ein einziger Klick, um das gesamte Unternehmen zu gefährden. Es ist daher entscheidend, diese Irrtümer zu erkennen und zu beheben.

 

Hier sind fünf häufige Missverständnisse, die in KMU immer wieder auftauchen – mit klaren Antworten eines Cybersicherheitsexperten.

1. Unser Unternehmen ist zu klein, um für Hacker interessant zu sein

Dies ist eines der am weitesten verbreiteten Argumente, wenn es um Cybersicherheit in kleinen Unternehmen geht. Viele KMU-Leiter glauben, dass Cyberkriminelle nur grosse Unternehmen angreifen. In Wirklichkeit werden kleine Unternehmen gezielt angegriffen, weil sie oft weniger gut geschützt sind: 43 % aller Cyberangriffe richten sich gegen kleine Unternehmen, und Firmen mit weniger als 1000 Mitarbeitern sind besonders betroffen. Cyberkriminelle wählen gezielt leichtere Ziele, da kleine Unternehmen meist weniger Sicherheitsmassnahmen und Ressourcen für den Schutz ihrer Daten aufwenden.

Zudem sind Angriffe nicht immer gezielt. Sie basieren oft auf automatisierten Systemen, die massenhaft nach leicht ausnutzbaren Schwachstellen suchen. Die Grösse des Unternehmens spielt dabei keine Rolle: Jede Schwachstelle ist eine Gelegenheit für Angreifer. Zu glauben, man sei nicht betroffen, bedeutet, die Wachsamkeit zu verlieren.

2. Wir haben eine Antivirensoftware, das reicht aus

Antivirensoftware ist zwar ein nützliches Werkzeug, aber nur ein Teil eines effektiven Sicherheitssystems. Sich ausschliesslich darauf zu verlassen, ist wie die Haustür abzuschliessen, während die Fenster offen bleiben

Bedrohungen haben sich weiterentwickelt und umgehen zunehmend klassische Schutzmechanismen. Ohne regelmässige Updates, gutes Passwortmanagement, zuverlässige Backups und geschulte Mitarbeitende kann eine Antivirensoftware die gängigsten Angriffe nicht verhindern. Moderne Angriffe setzen oft auf KI, Social Engineering und neue Methoden wie Ransomware oder Fileless Malware, die traditionelle Schutzsysteme leicht umgehen können. Ein umfassendes Sicherheitskonzept, das technische und organisatorische Massnahmen kombiniert, ist daher unerlässlich

Cybersicherheit ist wie eine Zwiebel: Je mehr Schichten Sie hinzufügen, desto besser sind Sie geschützt. Selbst wenn ein Angriff eine Schicht durchdringt, kommt er nicht weit. Ihr Unternehmen läuft weiter, und Ihre Daten bleiben sicher

3. Unsere Daten sind nicht wertvoll

KMU unterschätzen oft den Wert ihrer Daten. Es geht nicht nur um Industriegeheimnisse oder Patente – bereits Kundendaten, Angebote, Auftrags- und Bestellhistorien oder der Zugang zu bestimmten Tools können ausreichen, um ein Unternehmen unter Druck zu setzen oder lahmzulegen. Solche Informationen sind für Cyberkriminelle wertvoll, weil sie damit Erpressungen durchführen oder Betriebsabläufe stören können.

Das Ziel von Cyberkriminellen ist nicht immer der Weiterverkauf von Daten. Häufig geht es vielmehr darum, den Zugriff auf wichtige Informationen zu blockieren und ein Lösegeld zu fordern. Viele Unternehmen zahlen tatsächlich, nur um ihren Betrieb wieder aufnehmen zu können – was ausdrücklich nicht empfohlen wird. Denn wer zahlt, signalisiert den Angreifern, dass ihre Methode funktioniert, und riskiert, erneut ins Visier genommen zu werden.

4. Wir kümmern uns erst darum, wenn es passiert

Viele Unternehmen reagieren erst im Ernstfall, oft aus Zeit-, Ressourcen- oder Wissensmangel. Das ist jedoch eine riskante Strategie: Ein Angriff kann jederzeit und ohne Vorwarnung passieren, und die Folgen sind oft gravierend – von Produktionsausfällen über Umsatzverluste bis hin zu Reputationsschäden. Prävention ist deutlich effektiver und kostengünstiger als die nachträgliche Schadensbehebung, schützt das Geschäft und erhält das Vertrauen der Kunden.

Antizipieren bedeutet nicht, alles vorherzusehen, sondern die Grundlagen zu schaffen, die helfen, den Schaden zu begrenzen. Wenn man nicht unverwundbar sein kann, kann man widerstandsfähiger werden. Und das beginnt mit einer einfachen, strukturierten Organisation, die an die Risiken angepasst ist.

5. Jemand im Team weiss ein bisschen darüber, das reicht

Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein KMU eine interne Person, die sich das nötige Wissen selbst angeeignet hat oder mehrere Aufgabenbereiche abdeckt, mit der IT-Betreuung einschliesslich Aspekten der Cybersicherheit betraut. Das kann eine Zeit lang funktionieren, ist aber keine nachhaltige Lösung.

Cybersicherheit ist ein eigenständiges Fachgebiet, das ständiges Monitoring, spezifische Fachkenntnisse und ein methodisches Vorgehen erfordert. Es geht nicht nur darum, einen Router konfigurieren oder Software installieren zu können, sondern darum, Risiken zu verstehen, Schwachstellen zu erkennen und geeignete Massnahmen umzusetzen.

Zugängliche Sicherheit, ohne unnötige Komplexität

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Genau das bietet Praethorus: Cybersicherheit, die speziell auf Schweizer KMU zugeschnitten ist.

Sie profitieren von einer massgeschneiderten Lösung – weit entfernt von standardisierten Angeboten und unnötigem Fachjargon. Nutzen Sie eine persönliche Betreuung, um die Sicherheit Ihres Unternehmens zu stärken, wobei Ihre Prioritäten, Einschränkungen und Ressourcen berücksichtigt werden.
 

Cybersicherheit sollte kein Thema sein, das nur grossen Unternehmen oder Experten vorbehalten ist. Sie sollte einfach und pragmatisch in die täglichen Abläufe von KMU integriert werden. Das Ziel ist nicht, alles zu 100 % abzusichern – das ist schlichtweg unmöglich –, sondern die Risiken auf ein akzeptables Mass zu reduzieren.

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